Fürstenberg

Zeit nach der Aufhebung

1802

Das Kloster wurde durch den französischen Konsularbeschluß von 1802 aufgehoben und der Grundbesitz von 373 ha mit 12 Höfen verstaatlicht. Die Kirche des Agnetenklosters wurde als Scheune benutzt; die Klostergebäude wurden abgetragen bzw. zu Wohnungen umgestaltet.

 

Die Klosterbibliothek wurde in die Stiftsbibliothek Xanten eingegliedert.

Napoleon übertrug den Fürstenberg seinem General Veaubois, der den gesamten Besitz an den Xantener Bürger ten Elsen verkaufte. Bis 1837 wurde der Besitz noch mehrmals weiterverkauft (an den ehem. Kanoniker von Xanten Wolter van den Bosch, an den Rittergutsbesitzer Karl van Haeften auf Haus Erprath bei Xanten und an die Familie von Hochwächter).

 

1843

Bau eines herrschaftlichen Hauses mit dem Charakter eines Schlosses auf dem ehemaligen Klosterareal des Fürstenbergs neben der bestehenden Kapelle. Die Villa befindet sich im Privatbesitz und beherbergte Teile der Kunstsammlung Ackermann mit Werken junger Meisterschüler der Kunstakademie Düsseldorf bis etwa 2005. 

Redakteur: H.Dickmann - Aktualisierung: 20.01.2016