Benden

Zeit nach der Aufhebung

1802

Durch den französischen Konsularbeschluß von 1802 wurden geistliche Körperschaften aufgehoben.

 

1803 – 06

Kloster nebst Kirche und Gebäude wurden von dem Gewürzhändler Johann Eberhard Henner aus Köln ersteigert. Henner betrieb im großen Stil Maklergeschäfte und ersteigerte für seine Auftraggeber viele aus dem geistlichen Besitz stammende Immobilienobjekte. Er geriet dabei in Auseinandersetzungen mit Martin Huppertz, dem Pächter der Klosterländereien.
Henner ließ mit Ausnahme des Äbtissinnenhauses, das er zu seinem Landsitz ausbaute, sowie des Wirtschaftshofes alle Gebäude abbrechen (Henner kaufte auch das Kloster Mariengarten in Köln).

 

1844

Henners Erben verkauften das Klosterareal an den Kaufmann Friedr. Giesler. Dessen gleichnamiger Sohn ließ 1883 den Turm mit der Barockhaube und wahrscheinlich auch das Tor erbauen.

Das Klostergut wurde bis 1988 landwirtschaftlich genutzt. Eigentümer waren seit 1907 Unternehmen der Rheinischen Braunkohle (Gruhl’sches Braunkohlen- und Brikettwerk (Gruhlwerk), Rheinische AG für Braunkohlenbergbau und Brikettfabrikation sowie Rheinische Braunkohlenwerke AG).

Das Haupgebäude des Klosters ist heute eine private Wohn- und Büroanlage.

 

 

 

Redakteur: H.Dickmann - Aktualisierung: 21.01.2016